Hintergrundinfo Einsatz- und Führungsunterstützung

Gedanken, die hinter der Einsatz- und Führungsunterstützung der Malteser stehen:

- Einsätze werden immer schneller und komplexer 
- Dabei haben große und lange Einsätze in der letzten Zeit deutlich zu genommen 

- Die Organisation der Versorgung wird immer bedeutender, dabei sind die logistischen Aufgaben bisher oft unterschätzt worden 
- Der Nachschub von Personal und Kräften ist bei langen Einsätzen von großer Bedeutung 
- Ein Führungskraft, vor Ort, muss den Kopf für Entscheidungen frei haben und kann sich nicht Gedanken über die Ressourcen des MHD machen 
- Die Schneekatastrophe im Münsterland hat noch einmal gezeigt wie wichtige ein zentrales Ressourcenmanagement ist 
- Auch der Weltjugendtag hat gezeigt, dass dies nur über eine zentrale Stelle möglich ist.

Diese Überlegungen haben zur Einrichtung der Einsatz- und Führungsunterstützung geführt. Ständig betriebsbereit kann sie in kurzer Zeit ihren Dienst aufnehmen. Je nach Lage wird sie mit einer Führungskraft und zwei Führungshelfern bis hin zu einem vollständigen Stab besetzt. Die Führungskräfte stammen aus dem gesamten Gebiet der Diözesen.

Ein Beispiel: Die Fußball-Weltmeisterschaft

Schon vor der WM wurde für jeden Spieltag ein Lagebild erarbeiten. In diesem war zu erkennen welche Einheiten verplant sind und wo noch Reserven bereit stehen. Diese Bilder wurden im Rechnersystem gespeichert und ständig aktualisiert. Mit nur zwei Tagen Vorlauf sollten in Köln zusätzliche Unfallhilfsstellen eingesetzt werden. Die Zusage ob dies möglich ist musste in wenigen Stunden erfolgen. Kein ganz leichtes Unterfangen bei der hohen Belastung durch die WM, zusätzlich sollte der Einsatz an einem Wochentag stattfinden an dem die meisten Helferinnen und Helfer arbeiten mussten. Jedoch konnte die Einsatz- und FührungsUntestützung nach drei Stunden der Einsatzleitung in Köln den Einsatz zusagen. Im Laufe der WM konnten später auch über Nacht Kräfte für den nächsten Spieltag gefunden werden.

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