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Malteser in der Erzdiözese Köln

Die Malteser im Erzbistum Köln trauern um Heinz Himmels

30.03.2015
Heinz Himmels

Gott erhellt mir meinen Weg;
er sorgt dafür, dass ich sicher gehe;
er ist mein Ziel, meine Geborgenheit, ich gehe ohne Furcht. (Psalm 27,1)

Die Malteser trauern um den langjährigen Generalsekretär des Malteser Hilfsdienstes, Heinz Himmels, der am 29. März im Alter von 74 Jahren gestorben ist. 33 Jahre gehörte er der Leitung des Hilfsdienstes an, 26 Jahre als stellvertretender Generalsekretär und die letzten sieben Jahre bis zum Ausscheiden in den Ruhestand 2003 im Amt des Generalsekretärs.

Bei einem der ersten großen Sanitätseinsätze anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 1959 in Trier erweckte Heinz Himmels die Aufmerksamkeit des damaligen Generalsekretärs Georg von Truszczynski. Daraus entstand eine private und dienstliche Freundschaft, die dazu führte, dass Heinz Himmels noch vor Abschluss seiner juristischen Ausbildung 1970 zum stellvertretenden Generalsekretär berufen wurde.

Von da an hat er alle wichtigen Entwicklungen des Malteser Hilfsdienstes miterlebt und mitgestaltet. Nicht nur Satzung und Leitfaden, alles was Recht und Ordnung anbelangte, lag viele Jahre ausschließlich in seinen Händen. Später kamen zahlreiche weitere Aufgaben hinzu, wie die Betreuung und Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Einsatzdienste, die Sorge um das Versicherungswesen, das Altkleidergeschäft, der Aufbau des Rückholdienstes und die Pflege der Beziehungen zu den anderen Hilfsorganisationen, um nur einige Aufgaben zu nennen. Er kannte den Malteser Hilfsdienst in all seinen Facetten. Er war ehrenamtlicher Katastrophenschutz-Referent in der Erzdiözese Köln, leitete die Erste Hilfe-Ausbilderlehrgänge in der Karl Arnold Bildungsstätte in Bonn-Bad Godesberg, war Stadtbeauftragter in Köln und hat über viele Jahre den Aufbau der Jugendarbeit begleitet, wofür ihn die Kölner Malteser Jugend zu ihrem Ehrenmitglied ernannte.

Auch nach seiner Pensionierung hörte das Malteserleben von Heinz Himmels nicht auf. Der Magistralritter in Oboedienz des Malteserordens leitete zuverlässig die Kölner Gruppe der Gebetsgemeinschaft Johannes der Täufer, wirkte im Vorstand des MHD Luxemburg mit, war viele Jahre Einsatzleiter des Sanitätsdienstes in Medjugorje und betreute zahlreiche Reisen für die Fördermitglieder. All diese Aufzählungen müssen angesichts des vielfältigen Engagements, so auch in seiner Kirchengemeinde, unvollständig bleiben.

Heinz Himmels war Malteser mit ganzer Hingabe. Er war kein Freund von Veränderung, aber er nahm sie immer wieder als Herausforderung an und gestaltete sie dann tatkräftig und sorgfältig mit. Sein Wirken wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem mit dem päpstlichen Silvesterorden, dem Großoffizierkreuz  "Pro merito Melitensi" des Malteserordens und dem Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Mit Heinz Himmels verlieren die deutschen Malteser eine ihrer herausragenden Persönlichkeiten. Er hat einen festen Platz in ihrer Geschichte. Im letzten schweren Kampf gegen seine Krankheit, den er mit großer Tapferkeit seiner Familie zuliebe noch einmal führte, unterlag er. Aber in seinem festen Glauben führte er diesen Kampf in der Gewissheit, dass es auf diesem Weg kein Verlieren gibt, entweder würde das Leben noch eine Weile hier oder in der ewigen Seligkeit weitergehen. Er war auch im Glauben ein Vorbild für uns alle.

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war Heinz Himmels Malteser. Er hat auch die Malteser im Erzbistum Köln maßgeblich mitgeprägt, mit seiner Erfahrung und ganz besonders mit seiner großen Empathie für die Menschen. Er wird mit vielen schönen Erinnerungen in unseren Herzen bleiben. Wir schließen Heinz Himmels und seine Familie in unsere Gedanken und Gebete ein.

Ruhe in Frieden, lieber Heinz Himmels!

 

 

 

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