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Malteser in der Erzdiözese Köln

Meckenheim: Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren Malteser Engagement in Meckenheim

Auf 50 bewegte Jahre konnte am 18. April 2015 der Malteser Hilfsdienst in Meckenheim zurückblicken.

20.04.2015
Zahlreiche Gratulanten kamen zum großen Jubiläum, darunter Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ (oben recht mit Christian Löllgen) und der Filialdirektor der Kreissparkasse Köln (unten rechts). Fotos: Malteser Meckenheim.
Zahlreiche Gratulanten kamen zum großen Jubiläum, darunter Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ und der Filialdirektor der Kreissparkasse Köln (unten rechts). Fotos: Malteser Meckenheim.

Nach einer heiligen Messe in der Kirche St. Johannes der Täufer, zelebriert vom Malteser Diözesanseelsorger Pfarrer Markus Polders und dem Meckenheimer Pastor Albrecht Tewes, kamen die Mitglieder der Meckenheimer Ortsgliederung und ihre Gäste in der Schützenhalle zusammen. „Ihr habt Euch gut gehalten“, gratulierte Malteser Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ. Er würdigte die Arbeit der bisherigen Stadtbeauftragten, die überhaupt erst dazu geführt habe, das Jubiläum feiern zu können, und vor allem die Nachwuchsgewinnung, die, so sei bei einem Blick in die Runde offensichtlich, in Meckenheim funktioniere.

Ordnungsamtsleiterin Bettina Wilms ließ herzliche Grüße vom Bürgermeister ausrichten, der leider verhindert war. Sie würdigte in ihrem Grußwort die ehrenamtliche Arbeit der Malteser, die zu einem festen Bestandteil im Bild der Meckenheimer Organisationen geworden sind.

Gestartet mit zwei Decken und zwei Sanitätstaschen

In seiner anschließenden Rede ließ der Malteser Stadtbeauftragte Christian Löllgen die Vergangenheit Revue passieren: Gegründet aus einer Jung-Kolpinggruppe und mit ein wenig „Starthilfe“ aus Rheinbach - bestehend aus zwei Decken und zwei Sanitätstaschen - fand der Hilfsdienst zunächst Quartier im „Malteser-Raum“ im Pfarrheim von Sankt Johannes. In den nächsten Jahren konnte die Gliederung ihre Dienste ausbauen, Quartier im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus an der Neustraße beziehen und mit einem Fernmeldezug auch im Katastrophenschutz tätig werden. Neben dem Papstbesuch am Butzweilerhof in Köln 1980 waren das Swisthochwasser 1984 und der Nebenlunfall auf der A 61 Anfang 1985 dabei sicher die Einsätze, die den Beteiligten am längsten im Gedächtnis blieben. Das Ende des Kalten Krieges brachte auch Veränderungen im Katastrophenschutz mit sich. Der Bund zog sich aus dem Katastrophenschutz zurück, und der Fernmeldezug wurde aufgelöst. Fortan waren die Malteser, nun mit Sitz an der Hauptstraße, im Betreuungsdienst zuständig für die Versorgung Unverletzter oder die Verpflegung von Einsatzkräften, wie beispielsweise beim Brand im Phantasialand, dem Feuer in der Dreifachturnhalle 2008 oder dem Hauseinsturz in Meckenheim 2011. Seit dem Umzug an die Königsberger Straße im Jahr 2002 bieten die Meckenheimer Malteser im Sanitätsdienst auch eine Fahrradstaffel an. Deren Einsatz wird beim alljährlichen Blütenfest gefragt, war aber auch schon beim Weltjugendtag 2005 auf dem Marienfeld hilfreich. Die Schulsanitätsdienste am SchulCampus sind ebenfalls fest in der Hand der Malteser. Auch hier konnten die Meckenheimer Malteser anscheinend überzeugen, denn viele der aktiven Helfer und Malteser Jugendlichen seien ehemalige Schulsanitäter.

Zum Schluss seiner Rede dankte Löllgen allen Unterstützen und vor allem den ehrenamtlichen Helfern der vergangenen 50 Jahre. Diese seien das wichtigste Kapital des Verbandes, und aus ihnen sei ein starkes Team gewachsen. “Ich kann gar nicht sagen, wie stolz ich bin, heute mit dieser Gliederung das 50-jährige Jubiläum zu feiern und mit diesem Team in die nächsten 50 Jahre zu starten - mindestens”, so Löllgen.

In guter Tradition brachten die Gäste auch Geschenke mit zur Geburtstagsfeier: Die Reihe der Gratulanten eröffnete der Filialdirektor der Kreissparkasse Köln, der bei dieser Gelegenheit einen Scheck über 1.000 € als Jubiläumsgabe überreichte. Die Bad Honnefer Malteser brachten „statt Blumen“ ein Fässchen Kölsch mit. Ein besonderes Geschenk machte die Nachbargliederung Rheinbach: Geschäftsführer Christoph Merker überreichte einen Skoda Fabia samt Schleife und erfüllte den Meckenheimer Helfern damit einen großen Wunsch. Der Kombi, der bislang im Rheinbacher Menüservice und Hausnotruf seinen Dienst tat, wurde umgehend von Malteser Seelsorger Markus Polders für seine neuen Aufgaben in der Erste Hilfe-Ausbildung und dem Sanitätsdienst in Meckenheim gesegnet.

Weitere Bilder sowie die Rede des Stadtbeauftragten finden Sie [hier]

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