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Malteser in der Erzdiözese Köln

Malteser Rom-Wallfahrt: Behinderte Pilger erreichen auf ungewöhnlichen Wegen die Sixtinische Kapelle

Für 800 Pilger der großen Malteser Romwallfahrt für Menschen mit Behinderung hat der Vatikan am 28. September, für die Öffentlichkeit normalerweise verschlossene Wege geöffnet.

29.09.2015
In der Sixtinischen Kapelle. Foto: Malteser
In der Sixtinischen Kapelle. Foto: Malteser

Dadurch konnten die Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter zum Beispiel barrierefrei die Sixtinische Kapelle erreichen. „Schon der Weg zur Sixtina hat uns an einzigartigen und wertvollen Gemälden vorbeigeführt. Eine solche Offenheit ist fantastisch und erleichtert unseren behinderten Pilgern den Weg“, sagte Einsatzleiter Benedikt Liefländer.

Am Morgen waren die deutschen Pilger von der Polizei in langen Buskonvois durch den römischen Stadtverkehr gelotst worden. In den Vatikanischen Gärten, der Lourdesgrotte, in der Sixtina und im Petersdom erlebten sie erste Stationen ihrer einwöchigen Pilgerreise. Am Sonntagnachmittag waren die  deutschen Wallfahrer aus 27 Diözesen in speziell eingerichteten Bussen und per Flugzeug in der Ewigen Stadt eingetroffen. Die medizinische und pflegerische Betreuung rund um die Uhr übernehmen ehrenamtlich Ärzte, Rettungssanitäter und Pflegekräfte. Die älteste Teilnehmerin ist 94 Jahre alt.

Höhepunkt für die Pilger ist die Generalaudienz bei Papst Franziskus am Mittwoch. Anschließend empfängt der Malteserorden die deutschen Wallfahrer auf dem Aventin-Hügel. Die große Malteser Wallfahrt für Menschen mit Behinderungen dauert bis zum Freitag. Es ist die elfte seit dem Jahr 1981.

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