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Malteser in der Erzdiözese Köln

Köln: Positive Bilanz des Sanitätsdienstes - 540 Einsatzkräfte am Rosenmontagszug

Die vier großen Hilfsorganisationen in Köln (ASB, DRK, Johanniter und Malteser) ziehen nach dem Rosenmontagszug am 8. Februar 2016 eine zufriedene Bilanz ihres Engagements für den Karneval und somit für die Sicherheit der Menschen in Köln.

10.02.2016
Malteser Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ (Mitte) dankte allen Einsatzkräften für das Engagement während der Karnevalstage.
Malteser Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ (Mitte) dankte allen Einsatzkräften für das Engagement während der Karnevalstage.
Auch Feuerwehrchef Johannes Feyrer (rechts) lobte die Arbeit der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen und bedankte sich bei Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Kölner Maltesern stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer.
Auch Feuerwehrchef Johannes Feyrer (rechts) lobte die Arbeit der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen und bedankte sich bei Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Kölner Maltesern stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer.

Mit 540 ehrenamtlichen Einsatzkräften waren die vier Hilfsorganisationen heute im Sanitätseinsatz, unterstützt ebenfalls von Kräften der Kölner DLRG und des THW. Trotz der widrigen Vorzeichen verlief der Einsatz für die Sanitäter positiv.

Die präventiven Sicherheitsmaßnahmen der Einsatzleitung, die bereits am Sonntag ergriffen wurden, haben sich bewährt. So wurden heute weder Zelte zur Behandlung verletzter oder erkrankter Personen an den 24 Unfallhilfsstellen noch Zelte zur Versorgung der Einsatzkräfte aufgebaut. „Wir haben stattdessen auf deutlich mehr zusätzliche Fahrzeuge gesetzt, die Schutz vor der angekündigten Schlechtwetterfront  geboten haben“, so Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern. Insgesamt sind zusätzlich 20 Rettungs- und Krankenwagen, fünf Gerätewagen und zwei große Busse im Einsatz gewesen. Statt der ursprünglich geplanten fünf Ärzte standen zur Sicherheit neun Notfallmediziner entlang der Zugstrecke bereit. Insgesamt war die Stimmung der Jecken und der Einsatzkräfte am Zug aber ausgesprochen friedlich. 147 mal mussten die Sanitäter Erste Hilfe leisten. Im vergangenen Jahr waren es 243 Hilfeleistungen. 27 Patienten mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden (2015: 61).

Außergewöhnlich war heute der erste Patient im Kölner Rosenmontagszug: Ein verletzter Halsbandsittich, der vom DRK bis zum Eintreffen der Tierrettung versorgt werden konnte.

 

 

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