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Malteser in der Erzdiözese Köln

Köln: 11 Jahre Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

Malteser Migranten Medizin geht mit ihrem Angebot „an die Ränder“, so der neue Schirmherr, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki

30.06.2016
V.l.n.r: Martin Rösler (Geschäftsführer Malteser im Erzbistum Köln), Ken Gitzen (Geschäftsführer Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln), Achim Schmitz (Stadtbeauftragter Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln), der neue Schirmherr, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Isabella von Wrede (ehrenamtliche Projektleiterin) und die Initiatoren sowie Gründungsmitglieder Angelika Haentjes-Börgers (Beauftragte Migration der Malteser Zentrale), Dr. Jutta Rönsberg (Ärztin der Erwachsenensprechstunde) und Dr. Herbert Breker (Leiter der Erwachsenensprechstunde).
V.l.n.r: Martin Rösler (Geschäftsführer Malteser im Erzbistum Köln), Ken Gitzen (Geschäftsführer Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln), Achim Schmitz (Stadtbeauftragter Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln), der neue Schirmherr, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Isabella von Wrede (ehrenamtliche Projektleiterin) und die Initiatoren sowie Gründungsmitglieder Angelika Haentjes-Börgers (Beauftragte Migration der Malteser Zentrale), Dr. Jutta Rönsberg (Ärztin der Erwachsenensprechstunde) und Dr. Herbert Breker (Leiter der Erwachsenensprechstunde).

Gemeinsam mit dem neuen Schirmherrn, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, hat die Kölner Malteser Migranten Medizin heute ein „Kölsches Jubiläum“ gefeiert – ihren 11. Geburtstag. "Ich übernehme sehr gerne die Schirmherrschaft der Malteser Migranten Medizin, weil sie sich bedingungslos für Menschen einsetzt, die im wahrsten Sinn des Wortes am Rand stehen. Wenn Papst Franziskus unsere ganze Kirche dazu aufruft, an die Ränder zu gehen, dann ist die Malteser Migranten Medizin mit ihrer Arbeit das beste Beispiel für ein solches Engagement, “ so Woelki.

Das Jubiläum und die Übergabe der Schirmherrschaft wurde heute mit einem Festakt und Empfang am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis gewürdigt. Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichte Martin Rösler, Geschäftsführer der Malteser im Erzbistum Köln, die Malteser Verdienstplakette in Bronze an die Initiatoren und Gründungsmitglieder Dr. Herbert Breker, Dr. Jutta Rönsberg und Angelika Haentjes-Börgers sowie an Projektleiterin Isabella Freifrau von Wrede.

Im Mai 2005 haben die Malteser in Köln nach dem Berliner Vorbild als zweite Anlaufstelle bundesweit die Malteser Migranten Medizin am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis eröffnet. Hier finden Menschen ohne Krankenversicherung ärztliche Hilfe und Notfallversorgung durch ein ehrenamtlich tätiges Ärzteteam – formlos und unter Wahrung der Anonymität. Seit August 2006 hatte Kardinal Meisner die Malteser Migranten Medizin mit großem Engagement und maßgeblicher Unterstützung als Schirmherr begleitet. Nun übernimmt Kardinal Woelki diese für das Projekt wichtige Aufgabe.

In der Malteser Migranten Medizin (MMM) finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzung übernimmt. Jede Woche öffnet MMM Köln die Sprechstunden für Erwachsene, Kinder und speziell für Zahnbehandlungen. Die Sprechstunde finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Es gibt keine staatlichen Zuschüsse. Die Malteser stellen Räume und Infrastruktur sowie personelle Unterstützung zur Verfügung. Das Ärzteteam um Dr. Herbert Breker (Erwachsenensprechstunde), Dr. Peter Stankowski (Kindersprechstunde) und Dr. Markus Beckers (Zahnsprechstunde) arbeitet ehrenamtlich.

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