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Malteser in der Erzdiözese Köln

Köln: Hilfsorganisationen mit über 800 ehrenamtliche Einsatzkräften im Sanitätsdienst

Mit über 800 ehrenamtlichen Einsatzkräften waren die vier Kölner Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter und Malteser) am Karnvelasonntag (Schull- und Veedelszöch) und Rosenmontag für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der Zugstrecke im Einsatz.

26.02.2017

Schull- un Veedelszöch: Wenig Arbeit für die Kölner Hilfsorganisationen

Mit 387 ehrenamtlichen Einsatzkräften waren die vier großen Kölner Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter und Malteser) während der Schull- un Veedelszöch für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der Zugstrecke im Einsatz.

Die ehrenamtlichen Sanitäter mussten 50 junge und alte Jecke versorgen, dazu hatten die Hilfsorganisationen 24 Unfallhilfsstellen eingerichtet. Für 16 Personen endete der Karnevalssonntag in einem Kölner Krankenhaus. Damit bewegen sich die Einsatzzahlen auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre. Sehr erfreulich ist, dass die Sanitäter keine Minderjährigen wegen Alkohol- oder Drogenkonsum versorgen mussten.

Rosenmontagszug: Mehr Hilfeleistungen rund um den Rosenmontagszug/ Stabile sanitätsdienstliche Lage

Rosenmontag mussten die vier Hilfsorganisationen bis Zugende gegen 19:00 Uhr 236 Personen Erste Hilfe leisten. 51 Patienten mussten zum weiteren Transport in ein Krankenhaus dem öffentlichen Rettungsdienst der Stadt Köln übergeben werden. "Insgesamt hatten wir trotz einer höheren Anzahl Hilfeleistungen im Verhältnis zum Vorjahr durchgehend eine stabile sanitätsdienstliche Lage", zieht Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern eine zufriedene Bilanz. 525 ehrenamtliche Einsatzkräfte der vier Hilfsorganisationen waren im Einsatz. 24 Unfallhilfsstellen wurden vom Sanitätsdienst entlang der Zugstrecke eingerichtet. Besonders gut hat auch in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der Leitstelle des Rettungsdienstes funktioniert. "11 Notrufe, die über die 112 in der Rettungsdienstleitstelle der Berufsfeuerwehr Köln eingingen, wurden wegen des schwer befahrbaren Zugbereiches an die Erstversorgungstrupps des Sanitätsdienstes bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übertragen". Die acht Kriseninterventionskräfte der Malteser mussten zweimal zum Einsatz ausrücken. Insgesamt, so Albert, sei die Stimmung am Zug friedlich gewesen.

Sanitäter aus Norwegen, Monaco, Österreich, Italien und Polen im Karnevalseinsatz
 
Polnische Malteser sowie Helfer des monegassischen und norwegischen Roten Kreuzes und Samariter Österreich und Südtirol (Italien) unterstützen ihre Kölner Kollegen. Unter den rund 800 Sanitätern und Ärzten waren dieses Jahr auch wieder ausländische Gäste. Hinzu kommen Einsatzkräfte aus ganz Deutschland. In den Vorjahren waren immer wieder Helfer aus dem In- und Ausland an den Rhein gekommen, um im Kölner Karneval Einsatzerfahrung zu sammeln.

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