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Malteser in der Erzdiözese Köln

Wuppertal: Umzug nach 30 Jahren

Nach 30 Jahren in Heckinghausen sind die Malteser mit ihrer Dienststelle und der Halle für die Einsatzfahrzeuge an den Schwabenweg auf die Grenze zwischen Barmen und Elberfeld gezogen.

12.09.2017
Gastgeber Helmut Pathe, Stadtbeauftragter der Malteser in Wuppertal, verteilt Häppchen an die Gäste. Foto: Malteser Wuppertal
Gastgeber Helmut Pathe, Stadtbeauftragter der Malteser in Wuppertal, verteilt Häppchen an die Gäste. Foto: Malteser Wuppertal

Am 8. September wurden die neuen Räumlichkeiten von Diözesanseelsorger Pfarrer Markus Polders offiziell eingeweiht. "Hier haben wir nun sehr gute Voraussetzungen für unsere Arbeit, die Einsatzfahrzeuge sind zentral untergebracht", so Kreisgeschäftsführer Andreas Van den Borre. Zur Einweihung kamen unter anderen Oberbürgermeister Andreas Mucke, der Malteser Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ sowie zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens.

Neben den bekannten Sanitätsdiensten bei zahlreichen Veranstaltungen, bieten die Malteser Erste-Hilfe-Kurse und Auffrischungskurse für lebensrettende Maßnahmen an. Gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen führen qualifizierte Rettungskräfte Krankentransporte und Rettungseinsätze im Auftrag der Berufsfeuerwehr Wuppertal durch. Ehrenamtliche Einsatzkräfte stellen eine besondere Einsatzeinheit, die im Katastrophenfall aktiviert werden kann.

Besonders nachgefragt wird der Malteser Hausnotruf, der 24 Stunden am Tag für Sicherheit sorgt. Der Menüservice versorgt zahlreiche Wuppertalerinnen und Wuppertaler täglich mit schmackhaftem Essen. Erst vor wenigen Wochen informierte sich der Großhospitalier (Gesundheitsminister) des souveränen Malteser Ordens, Dominique de la Rochefoucaulde-Montbel, über diesen Dienst in Wuppertal. Daneben betreuen die Malteser im ArtHotel Flüchtlinge und sichern so ihr Einleben in der Stadt. Eine Malteser-Jugendgruppe ist im Aufbau.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Wuppertaler Malteser, als sie  2002 den gesamten Sanitätseinsatz bei der Einweihung der neuen Synagoge in Barmen in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau und des israelischen Staatspräsidenten Mosche Katzav übernahmen und 2009 die Helfer am eingestürzten Kölner Stadtarchiv die Rettungskräfte verpflegten.

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