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Malteser in der Erzdiözese Köln

1. Oktober ist "Tag des älteren Menschen": Wohnungen von Senioren oft nicht altersgerecht

Senioren in Deutschland wohnen am liebsten in ihren eigenen vier Wänden – und möchten dort gern auch bis zum Lebensende bleiben. Das Problem: „Die meisten Wohnungen und Häuser sind nicht altersgerecht“, warnt Ruth Horn-Busch, Leiterin Soziale Dienste bei den Maltesern in NRW am heutigen „Internationalen Tag des älteren Menschen“.

30.09.2017

Nicht einmal ein Drittel der Wohnungen entspricht den speziellen Bedürfnissen von älteren Menschen. Das geht aus der „Altersstudie 2017“ hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Generali Zukunftsfonds erstellt hat. Als altersgerecht empfinden Senioren den Wohnraum laut der Studie dann, wenn es keine Treppen gibt, das Bad barrierefrei ist und sie über ein Hausnotrufsystem schnell Hilfe rufen können.

„Leider kümmern sich viele Menschen erst darum, ihre Wohnung umzugestalten, wenn es anders nicht mehr geht“, sagt Horn-Busch. Sie empfiehlt Senioren, sich rechtzeitig um nötige Umbaumaßnahmen und um ein Hausnotrufsystem zu kümmern. „Es ist gut, sich mit dem Hausnotruf vertraut zu machen, wenn man ihn noch nicht braucht. So hat man ihn parat, sollte es einmal zu einer Notsituation kommen“.

Nähere Infos zum Hausnotruf unter Tel. 0800 – 99 66 007 sowie im Internet unter www.malteser-hausnotruf.de
 

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