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Malteser in der Erzdiözese Köln

Aus dem Erzbistum Köln nach Rom: Pilger mit und ohne Behinderung fahren zum Papst

Zur größten deutschen Wallfahrt für Menschen mit Behinderung brechen am Wochenende 800 Pilger aus allen Teilen Deutschlands in die „Ewige Stadt“ Rom auf, 36 von ihnen kommen aus dem Erzbistum Köln.

28.09.2018
Bei der letzten deutschlandweiten Malteser Rom-Wallfahrt für Menschen mit Behinderung im Jahr 2015 wurden die Pilger in der Audienzhalle von Papst Franziskus begrüßt. Foto: Lux/Malteser
Bei der letzten deutschlandweiten Malteser Rom-Wallfahrt für Menschen mit Behinderung im Jahr 2015 wurden die Pilger in der Audienzhalle von Papst Franziskus begrüßt. Foto: Lux/Malteser

Am 29. September macht sich die Pilgergruppe aus dem Bistum in einem Reisebus mit Rollstuhlrampe von Köln aus auf den Weg. Während der gesamten Wallfahrt betreuen 21 Malteser die 15 Pilgerinnen und Pilger. Organisiert vom Malteser Hilfsdienst können auch diejenigen, die mit ihrem Rollstuhl keine Treppen und keine Kopfsteinpflaster-Wege nutzen können und die vor allem betreut oder gepflegt werden müssen, eine solche große Reise machen. „Dies ist für viele eine wirkliche Pilgerreise wegen der damit verbundenen Strapazen. Aber die Heilige Stadt und unser Programm dort mit Papstaudienz macht die Reise eben einzigartig“, erklärt Malteser Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ. Bei der Anreise wird mit dem - zunächst vielleicht fremden - Sitznachbarn erzählt, mit allen gesungen und gebetet, sicher auch ein wenig geschlafen oder sich auf die touristischen Ziele eingestimmt. Die Wallfahrt steht unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen.“ Zu den Highlights gehören eine Heilige Messe mit dem Papst auf dem Petersplatz, der Blick durch das berühmteste Schlüsselloch Roms an der Villa Malta und der Besuch der Vatikanischen Gärten oder Museen.

Etwas außerhalb von Rom in behindertengerechten Unterkünften untergebracht, fahren die Pilgerinnen und Pilger in insgesamt 20 Bussen im Konvoi mit Polizeieskorte durch den dichten Verkehr der italienischen Hautstadt bis zum jeweiligen Ziel. „Die Römer und der Vatikan machen ganz viel für unsere mobil eingeschränkten Pilger möglich – das ist toll und einmalig“, sagt Georg Khevenhüller, Wallfahrtsleiter und seit Mitte Juni Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Am 6. Oktober werden die Wallfahrer aus dem Erzbistum Köln wieder zurück erwartet – und bestimmt viel zu berichten haben.

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