Mini-Helden-Projekt gewinnt Elisabeth-Preis

Mini-Helden-Bär Foto: Malteser Leverkusen
Der Mini-Helden-Bär, Maskottchen der Leverkusener Malteser für ihr Mini-Helden-Projekt Foto: Malteser Leverkusen

Seit fast 25 Jahren zeichnet die Caritas-Stiftung das Engagement von Menschen aus, die sich den sozialen Herausforderungen unserer Zeit in ganz besonderer Weise zuwenden. Die Verleihung des Elisabeth-Preises 2020 erfolgte am 19. November erstmals digital und mit Zuschaltung von Projektkoordinatorin Bettina Heuschkel und Ausbilderin Stefanie Perronge. „Wir sind immer wieder begeistert, wenn wir die neuen „Mini- Helden“ auszeichnen und sehen, mit welch großer Begeisterung und vor allem Lernfreude die Kleinen bei der Sache sind“, freut sich Heuschkel. „Umso größer war natürlich unsere Freude, dass wir für den 24. Elisabeth-Preis nominiert wurden.“ Spielerisch werden die Kitakinder im Mini-Helden-Projekt an die Notfall-Erstversorgung herangeführt. Durch interaktive Rollen- und Singspiele, Malaktionen und praktische Übungen vermitteln qualifizierte Ausbildungskräfte den Kindern zu erkennen, dass Hilfe benötigt wird, wie der Hilfebedürftige getröstet, vor allem aber, wie ein Notruf abgesetzt werden kann. Inzwischen konnten bereits über 450 Mini-Helden ausgebildet werden. 

Mit dem Projekt „Jung, aktiv und kreativ für das Quartier“ hat sich auch der Integrationsdienst Wuppertal um den Elisabeth-Preis beworben. Das von Dorothee Van den Borre initiierte Projekt war unter den Nominierten für die ersten drei Plätze und durfte sich somit über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen.
 


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